Auf dem Hof von… der Familie Moser in Eggenfelden (Niederbayern)

Markus Moser betreibt unter anderem eine Biohähnchenmast zusammen mit seinem Frau und den beiden Kindern. Seine Eltern helfen auch noch immer mit auf den Betrieb. Der Betrieb arbeitet nach den Naturland-Richtlinien und hat erst vor kurzem auf Bio umgestellt. Markus erzählt gerne mehr über seinen Betrieb und wie ihnen diese Entscheidung gefallen hat.

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Dieser Bericht wurde in Zusammenarbeit mit und mit Bildern aus dem Betriebsvideo von Geflügelnews erstellt.

Ein Blick in den Bio-Hähnchenmastbetrieb

Markus erzählt: „Wir bewirtschaften hier einen Familienbetrieb. Des Weiteren beschäftigen wir hier drei Mitarbeiter und einen Auszubildenden. Wir betreiben unseren Betrieb hier seit 2018 nach Naturland-Richtlinien und haben nachher auch den Ackerbaubetrieb und die Hähnchenmast auf Bio umgestellt.“ In dem Voraufzuchtabteil mit 1.000m2 Grundfläche befinden sich 14.400 Tiere. Aufgeteilt in drei Gruppen mit jeweils 4.800 Tiere. „Die Tiere bleiben hier circa bis zum 35. Masttag und werden dann anschließend in der Endmaststall umgestallt“, erläutert er.

Nach der Umstallung von der Voraufzucht werden die Hähnchen in dem Endmaststall eingestallt. Das Stallgebäude der Wintergarten hat 1.600 m2 und bietet somit wiederum Platz für die 14.400 Tiere. „Wie gesagt, wird am ca. 35. Masttag umgestallt. Die Tiere wiegen da ca. 1.200 gr. lebend und bleiben dann hier im Endmaststall bis zum 63. Masttag. Dann findet ein Vorgriff statt von einem Drittel der Tiere mit ca. 2.300-2.350 gram Lebendgewicht und eine Woche darauf am 69. Masttag ist der Endausstallungstag, wo ein Gewicht mit ca. 2.7-2.8 kg Lebendgewicht erreicht wird.“

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Der Wechsel zum Futtermittellieferanten Reudink

„Wir beziehen hier in unserem Stall Eintagsküken von der Firma Seppenhagen, die in einen gut vorbereiteten Stall eingestallt werden. Zur Vorbereitung gehört bei uns eine Auslegung von Kükenpapier, es werden fünf Bahnen ausgelegt. Jeweils neben den Wasserbahnen, damit die Küken sofort Zugang zu frischem Wasser und zum Starterfutter haben. Durch einen Wechsel des Futtermittellieferanten zu Reudink und in Zusammenarbeit mit dem Außendienstler Herrn Haiko Eberhard hat man das Futterprogramm für unseren Betrieb neu aufgestellt und so auch die Einstreuqualität dadurch verbessern können. Und damit erreichen wir gesunde Fußballen der Tiere“, erklärt Markus.

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 „Es wird die ersten beiden Wochen Starterfutter verabreicht. Ca. 1 kg pro Masthähnchen, dann erfolgt eine stufenweise Umstellung auf Stufe 2 Mastfutter, erfolgt auch noch hier in der Voraufzucht, damit dass die Umstellung vor dem Umstallen schon vollzogen ist. Das Futterkonzept in der Endmastphase basiert auf der Stufe 2, auch wiederum der Firma Reudink. Auf Stufe 3 verzichten wir hier im Betrieb, weil wir betriebseigenen Weizen zufüttern und somit das Futter doch verschneiden können.“ Haiko Eberhard von Reudink sagte dazu: „Unsere Produkte sind als Siloware, aber auch in kleineren Mengen (bis 20 kg) erhältlich. Wir bieten sowohl komplette Futtermittelkonzepte als auch Ergänzer oder einzelne Rohwaren an. Eigene oder regional angebaute Rohwaren verwenden? Restströme verarbeiten? Das ist mit unserem HomeMixxing-Konzept möglich.“

Umstellung auf Biobetrieb ist eine Bereicherung

Markus Moser fasst seine Entscheidung auf Bio umzustellen, wie folgt zusammen: "Also für mich oder für uns als Familie, glaube ich, kann man so rückwirkend bezeichnen, war es ein Glücksgriff die Geflügelhaltung auf Bio umzustellen. Die ganze Tiergesundheit, der Umgang mit den Tieren, das langsame Wachstum und einfach der generelle Umgang im Bio untereinander auch ist/war für uns eine Bereicherung und auch der Ausblick ist aus meiner Sicht positiv. Von unserem Vermarkter sind positive Absatzzahlen zu verzeichnen und es werden auch wieder Biohähnchenmäster gesucht. Somit ist mein Ausblick in die Zukunft sehr positiv gestimmt.“

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