Bio-Legehennenbetrieb Nijhuis gewinnt Agroscoop-Pokal Bio 2025

Top-Start führt zu höherer Lebensfähigkeit

Die Familie Nijhuis aus Beuningen zeichnet sich durch eine hohe Lebensfähigkeit ihrer 24.000 Bio-Legehennen im Alter von 41 Wochen aus (0,5 % Ausfallrate). Durch die Investition in die Junghenne erzielen sie Spitzenergebnisse. Klare Ziele, Aufmerksamkeit für das Tier, aber natürlich auch Mut, sind die Erfolgsfaktoren dieses Betriebes. Deshalb überreicht Reudink den Agroscoop Pokal Bio 2025 [NL] an Leo und Yvonne Nijhuis und ihren Sohn und zukünftigen Betriebsnachfolger Sander.

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Agroscoopbokaalwinnaars persfoto 2025 Nijhuis - Reudink GmbH

Die Investition in die Junghenne zahlt sich aus

Es lohnt sich, in einen optimalen Start der Junghenne zu investieren. Sander: „Wir streben eine einheitliche Herde an und wollen, dass die Hennen ihr Gewicht erreicht haben, bevor sie mit dem Eierlegen beginnen. Das erreichen wir unter anderem dadurch, dass wir zu Beginn nicht mit dem Futter knausern und den Wurmdruck überwachen. Zu diesem Zweck lassen wir regelmäßig Kotproben untersuchen. Davon profitieren die Hühner ein Leben lang. Und wir profitieren auch davon.“

Wilko Vije, Geflügelspezialist bei Reudink, hebt die Ruhe, Sauberkeit und Regelmäßigkeit auf dem Betrieb hervor: „Sie zeigen, dass sie die Dinge im Griff haben. Gemeinsam stellen wir einen Anfangsplan mit Richtlinien für die Herde auf und passen sie bei Bedarf an. Sie achten auch sehr auf die Hygiene und kontrollieren regelmäßig auf Milben. Gemeinsam setzen wir auf einen Top-Start.“

Auf der Suche nach Optimierung

Die Familie Nijhuis ist auch offen für Innovationen. Sander: „Jede Herde ist anders. Wir passen unseren Ansatz daran an. Wenn etwas besser gemacht werden kann, warum es nicht ausprobieren? Vor kurzem haben wir ein neues Starterfutter eingeführt, speziell für die Zeit, wenn die Herde mit dem Legen beginnt. Und das mit Erfolg. Die Futteraufnahme und die Verdauung während der Startphase haben sich dadurch verbessert“. Wilko fügt hinzu: „Mit diesem Futter können wir noch besser auf die Bedürfnisse der Henne in dieser Phase eingehen. So bieten wir eine optimale Unterstützung bei der Herdengründung.“

Langes Leben bei guter Gesundheit

Die Gesundheit der Hühner ist für die Familie ein Ziel an sich. „Wir streben eine hohe Lebensdauer bei guter Gesundheit und damit möglichst wenige Ausfälle an. Dabei haben wir uns ein Leistungsziel von 400 Eiern pro aufgezogener Henne gesetzt. Die Schalenqualität soll in dieser Zeit möglichst lange perfekt halten“, sagt Sander. Vater Leo ergänzt: „Die ökologische Landwirtschaft passt zu uns und bietet eine Perspektive. Wir sind stolz auf unseren Familienbetrieb. Wir wollen nicht unbedingt größer werden oder wachsen. Vielleicht könnten wir neben dem Verkauf zu Hause auch mehr regional verkaufen.“

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