Nachhaltige Entscheidungen für die ökologische Landwirtschaft von morgen

„Reudink setzt sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft ein, in der Kreislaufwirtschaft und Biodiversität im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Wir sind davon überzeugt, dass ein gesunder Boden, eine artenreiche Natur und verantwortungsvolle Produktionsketten für die Generationen von morgen unverzichtbar sind. Deshalb stehen diese Themen ganz oben auf unserer Agenda, und wir setzen sie in konkrete Maßnahmen in unserer Unternehmensführung um“, sagt Judith Hofland, Geschäftsführerin von Reudink.

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Judith ESG 2026 - Reudink GmbH

„Mit dem Kauf unseres Werks in Fürstenau haben wir einen wichtigen Schritt unternommen, um unsere Ambitionen im Bereich der Kreislaufwirtschaft weiter zu stärken. Dies zeigt sich unter anderem in unserer Entscheidung, so viel wie möglich mit lokalen Rohstoffen zu arbeiten, die von Landwirten aus der Region angebaut werden. Dies ermöglicht es uns zudem, noch effizienter mit Rohstoffen umzugehen. Gleichzeitig sehen wir Chancen, Restströme besser zu nutzen und unsere Produktionsprozesse noch nachhaltiger zu gestalten.“ Als Beispiel nennt Judith die Modernisierung der Dampfstraße an unserem Standort in Lochem. „Diese Investition ermöglicht es uns, bei geringerem Energieverbrauch die gleiche Qualität an Pelletfutter zu liefern.“

Die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. „Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern verkürzen wir Lieferketten, reduzieren Transportwege und fördern nachhaltige Anbaumethoden. So bauen wir gemeinsam ein robustes Agrarsystem auf, in dem die Biodiversität gestärkt und Rohstoffe optimal genutzt werden“, resümiert Judith.

Chancen nutzen

„Der Kauf des Werkes in Fürstenau und die Kooperationen mit Partnern in der Futterproduktion ermöglicht es uns, dezentral an mehreren Standorten zu produzieren.“ Das Wort hat Christan Meyer-Grönloh, Vertriebsleiter Deutschland. „Hier sehen wir die angesprochenen Vorteile im Bereich Nachhaltigkeit und Effizienz am deutlichsten.“

Christian erklärt: “die lokale Produktion ist allerdings nur der erste Schritt. Für die Zukunft setzen wir verstärkt auf den Einkauf und die Verarbeitung von regionalen Rohstoffen. Dazu streben wir den Ausbau unserer Beziehungen mit Landwirten und Rohstofflieferanten vor Ort an. Dadurch wollen wir auch bei der Einkaufslogistik unseren CO2-Fußabdruck reduzieren und so unseren Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten und unserer Verantwortung für die Zukunft gerecht werden.“

„Die Zukunft lebt und ist untrennbar mit Veränderungen verbunden“, sagt Christian. „Ohne Veränderungen, ohne Innovationen und Fortschritt ist ein Weg in die Zukunft nicht möglich. Daher arbeiten wir mit unserem motivierten Team jeden Tag aufs Neue dafür Ideen zu sammeln, Chancen zu identifizieren und neue Wege zu gehen. So machen wir es heute und so werden wir es auch morgen wieder machen“, beschließt Christian.

Christian ESG artikel DE

'Futter für morgen.'

„'Futter für morgen' ist unser neuer Slogan für eine Arbeits- und Denkweise, die wir bei Reudink schon seit langem praktizieren.“ Das sagt Henk van der Vegt, Vertriebsleiter Benelux. „Es ist nicht schwer, einmalig gutes Futter zu einem geringen Kostenpreis, mit einem geringen ökologischen Fußabdruck und gutem Service herzustellen. Eine wahre Leistung ist es erst, wenn man das Jahr für Jahr schafft und darüber hinaus in allen diesen Bereichen eine positive Entwicklung erzielt. Das ist erst wirklich nachhaltig!“

Henk nennt einige Beispiele aus der Praxis: „Wir konnten den durchschnittlichen Einkaufspreis senken, indem wir verstärkt Restströme in unseren Futtermitteln einsetzen. Die Zusammenarbeit mit Van Triest-Cirqlar bietet für die kommenden Jahre weitere Perspektiven, zumal noch nicht alle biologischen Restströme in die biologische Verarbeitung gelangen.“ Henk weist darauf hin, dass es gelungen ist, die Transportkosten pro Tonne Futter zu senken, durch die aktive Steuerung auf größere Mengen pro Lieferung in Kombination mit einer Differenzierung der Kosten nach Entfernung zur Fabrik. Um mit Beispielen auf Tierebene fortzufahren: „Die Struktur unseres Schweinefutters wurde so angepasst, dass die Darmgesundheit optimal ist, wodurch sich sowohl die Futterverwertung als auch das allgemeine Wohlbefinden der Schweine verbessert. Auch der Fokus auf den Raufutteranbau in der Milchviehhaltung, der zu niedrigeren Futterkosten pro kg Milch führt, ist ein schönes Ergebnis.

Henk ESG artikel DE

„Im Legehennenbereich ist es uns durch den Einsatz von Vorlege- und Startfutter gelungen, den Start der Herde zu verbessern. Nicht nur der Start selbst verläuft noch besser, sondern man profitiert während des gesamten Durchgangs davon; sowohl die Legequote als auch die Futterverwertung verbessern sich dadurch.“

Es ist offensichtlich, dass Henk Freude an seiner Arbeit hat. „Das sind aktuelle Beispiele, die direkt zur Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft beitragen. Es ist sehr schön und herausfordernd, daran zu arbeiten und zu sehen, wie wir uns darin Jahr für Jahr weiterentwickeln. Das Thema 'Futter für morgen' bekommt dadurch wirklich Wert und Substanz!“

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