Weniger Vogelfraß mit Fortaris

Ein häufiges Problem ist das (Vogel-)Fraßverhalten bei biologisch angebautem Mais. Die unbehandelten Maiskörner und eventuelle Reiternadeln, Lederwanzen und Engerlinge sind eine schmackhafte Mahlzeit für Tauben, Krähen und Dohlen. Mit der Maissorte Fortaris können wir den Vogelfraß zwar nicht verhindern, aber wir können ihn deutlich unattraktiver machen.

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Raufutter & Anbau
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Die Maissorte Fortaris ist einzigartig

Fortaris wird unter niederländischen und biologischen Bedingungen vermehrt und selektiert. Dies spiegelt sich in der hohen Kältetoleranz von Fortaris wider. Die „tiefe und steile“ Wurzelstellung ist ebenfalls charakteristisch für Fortaris. Darüber hinaus ist das DKG (Tausendkorngewicht) von Fortaris sehr hoch; die Maiskörner sind groß und schwer. Diese Eigenschaften machen Fortaris widerstandsfähiger gegen Vogelfraß.
 

Für Tauben und Dohlen nicht erreichbar

Da die Maiskörner von Fortaris so groß sind, können die Maiskörner viel tiefer als üblich gepflanzt werden. Eine Aussaattiefe von bis zu 8 cm ist kein Problem und gewährleistet dennoch einen gleichmäßigen und schnellen Aufgang. Das Saatgut ist dann außerhalb der Reichweite von Taubenschnäbeln und Kautieren.

Es versteht sich von selbst, dass das Wurzelsystem des Fortaris-Sämlings zum Zeitpunkt des Auflaufens besser entwickelt ist. Daher stößt der Vogel beim Ausreißen der Maispflanze auf mehr Widerstand. Die Suche nach Fortaris-Saatgut ist eindeutig mühsamer und daher für Krähen, Dohlen und Tauben weniger interessant.

Starkes Anfangswachstum begrenzt Schäden durch Drahtwurm

Aufgrund der hohen DKG von Fortaris in Verbindung mit seiner hohen Kältetoleranz zeigt Fortaris eine sehr starke Anfangsentwicklung. In der Praxis bedeutet dies, dass die Anzahl der Tage, an denen eine Maispflanze durch Drahtwurm geschädigt werden kann, bei Fortaris kürzer ist als im Durchschnitt. Daher ist der Schaden an der Maisparzelle geringer.

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Fortaris ist zuverlässig

Durch die enge Wurzelstellung kann die Hacke breiter eingestellt werden, ohne die Maispflanze zu beschädigen. Mit anderen Worten: weniger Platz für Unkrautwachstum, was zu einem saubereren Feld führt. Darüber hinaus will Fortaris überdurchschnittlich gut wurzeln, was diese Maissorte deutlich trockenheitsresistenter macht. Fortaris kommt also sowohl mit einem kalten Frühjahr als auch mit einem trockenen Sommer gut zurecht. Das macht Fortaris zu einer sehr zuverlässigen Maissorte.

Nicht umsonst ein Multitalent

Da Fortaris eine sehr gute Anfangsentwicklung hat und eine Pflanze mit vielen und weit hängenden Blättern ist, bedeckt sie auch schnell den Boden. Gleichzeitig ist Fortaris eine gesunde und robuste Pflanze, die sich auch für den Mischanbau mit Stangenbohnen eignet. Gründe genug, um sich für dieses Multitalent zu entscheiden.

Fragen oder mehr Info?

Sie möchten wissen, ob Fortaris auch für Sie die richtige Wahl ist? Dann wenden Sie sich an Ihren Spezialist oder unseren Kundenservice. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
 

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