Melken mit dem Melkroboter sowie Weidegang lassen sich wunderbar vereinen. Dies erfordert allerdings ein gut durchdachtes Konzept: einen Plan, der zu Ihrem Betrieb passt. Dabei können Ihnen die Bio-Milchviehspezialisten und der Weidegang Spezial Berater von Reudink helfen.
Wie dieses Konzept aussieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel: beweidbare Fläche, Größe des Milchviehbestandes, Anzahl der Stunden, die Sie die Kühe weiden lassen möchten und Kapazität des bzw. der Melkroboter(s).
Das Weiden ist, wie das Wachsen von Gras, ein dynamischer Vorgang. Es dauert einige Jahre, bis Sie und die Kühe das Weiden gut beherrschen. Setzen Sie auf Komfort oder eine maximale Aufnahme von frischem Gras? Umtriebsweiden erfordern meist mehr Fachkompetenz als Standweiden. Und wie viel können/möchten Sie im Stall zufüttern? All diese Faktoren spielen beim Weidegang eine Rolle. Letztendlich ist es wichtig, dass Sie ein System wählen, das gut zu Ihnen passt.
Bei der Kombination von Melkroboter und Weidegang ist es wichtig, dass der Roboter genügend „freie Zeit“ hat. Ziehen Sie in Erwägung, mit einem Selektionsgitter zu arbeiten oder vom Roboter zu selektieren, wenn die freie Zeit am Roboter weniger als 20 % beträgt. Zweimal tägliches Weiden verteilt den Zugang und damit den Freiraum auf dem Roboter. Gleichzeitig wird dadurch der Eiweißüberschuss über den Tag verteilt und die Stickstoffeffizienz erhöht. Zweimal tägliches Weiden erhöht auch die Ts-Aufnahme (pro Stunde) des Weidegrases.
Die Milchkuh mag Routine, Rhythmus und Regelmäßigkeit. Integrieren Sie diese Tatsache in Ihren Betrieb. Das kann ganz einfach erreicht werden. Lesen Sie unten einige Beispiele.