Picken verhindern

Vorbeugen ist besser als heilen. Das gilt sicherlich für ein Problem wie das Picken bei Legehennen. Wir haben den Geflügelspezialist Thomas Loxen gebeten, mehr über das Problem des Picken zu erzählen.

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„Legehennen können aus vielen verschiedenen Gründen mit dem Picken beginnen“, erklärt Thomas. „Das macht das Picken zu einem schwer zu lösenden Problem.“

Picken ist oft ein Ausdruck von Unbehagen oder Stress. Wenn die Ursache des Unbehagens zum Beispiel ein hoher Wurm- oder Milbendruck ist, kann man diese Stressfaktoren relativ leicht beseitigen. Ist das Unbehagen jedoch auf Zugluft zurückzuführen, z. B. durch einen falsch eingestellten Klimacomputer oder durch Wetterumschwünge, dann ist es viel schwieriger.

Picken; worauf sollten Sie achten?

Thomas sagt: "Stress ist natürlich ein ziemlich schwer fassbares Phänomen. Dennoch können wir einige Momente ausmachen, die für eine Henne potenziell stressig sind. Zum Beispiel der Moment, wenn sie zu legen beginnt. Dadurch verändern sich der Hormonhaushalt und der Nährstoffbedarf, was zu Unruhe oder Stress führen kann. Oder die Momente der Impfung und Entwurmung. Das hat Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit und führt zu mehr Unruhe bei der Henne.

"Das Picken und der Zustand der Henne haben eine direkte Auswirkung aufeinander. Wenn die Hennen in optimaler Kondition sind, sehen wir das Picken selten", sagt Thomas. "Außerdem ist, wie bereits erwähnt, die Startphase eine Zeit, in der Picken häufiger vorkommt. Seien Sie also sehr wachsam, besonders in der Startphase".

Kann man etwas gegen Federpicken unternehmen? 

Vorbeugen ist immer besser als heilen. Sorgen Sie dafür, dass die Hühner in optimaler Verfassung sind, und bieten Sie zu bestimmten Zeiten vorbeugende Maßnahmen wie Impfungen und Wurmkuren an. 

Thomas: "Wenn in der Herde gepickt wird, ist es wichtig, nicht nur die Ursache zu finden, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Hühner sich beruhigen. Picken führt zu noch mehr Unruhe, wodurch die Hennen noch aktiver werden. Eine angepasste Fütterung und die Steuerung der Lichtintensität führen dazu, dass die Hennen weniger aktiv und ruhiger werden. Auch eine mögliche Zugabe von Magnesiumoxid kann die Hennen weniger nervös machen. Sprechen Sie dies mit dem Berater ab!"

Wetterumschwünge

Achten Sie immer auf Zugluft aufgrund von Wetterumschwüngen. Passen Sie die Klimaeinstellungen entsprechend an. Haben Sie Zweifel bezüglich des Klimas oder möchten Sie einen halbjährlichen Rauchtest zur Überprüfung des Klimas durchführen? Wenden Sie sich an unsere Legegeflügelspezialisten oder Klimaspezialisten.

Sie möchten mehr wissen?

Ihr Betrieb und Ihre Situation erfordern eine spezifische Antwort. Thomas und seine Kollegen helfen Ihnen gerne weiter.

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